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Februar 2008 - September 2008 - April 2009 - Aktuell:Nov 2009 Uganda - aus Infobrief Februar 2008"Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran.Ps. 127,1" Das haben wir von Anfang an hier in Uganda erlebt und sehen, wie der Herr hier treu seine Arbeit weiterführt. Children Centre Seit wir das letzte Mal von dem Bau des Kinderheims berichtet haben, hat sich viel getan: der Rohbau ist fertig und im Dezember konnten wir das Dach decken! Im Erdgeschoss sind wir mit Verputzen beinahe fertig. Dort wird es Platz für 24 Kinder geben, verteilt auf 8 Zimmer.Wir hoffen bis Ende Februar mit dem unteren Stockwerk fertig zu werden, so dass schon einige Kinder einziehen können. Insgesamt sollen einmal 48 Kinder in dem Heim untergebracht werden. Die Herausforderung, die sich uns nun stellt, ist die finanzielle Unterstützung für die Kinder, wenn sie erst einmal eingezogen sind.Team Life und Missionseinsätze Im vergangenen Jahr hatten wir die meisten Einsätze jemals, so dass das Team ständig unterwegs war, zum Teil sogar mehrere Teams gleichzeitig. Wir danken Gott für die Bewahrung und ganz besonders für die Gesundheit der Teammitglieder. Immer wieder gab es gefährliche Situationen, besonders im Verkehr, doch nie wurde jemand verletzt. Von September bis November gab es schwere Überschwemmungen im Osten Ugandas. Dank der schnellen Hilfe von "Water Missions International", unseren Partnern in den USA, konnten wir Reinigungssysteme in diese Gegend bringen, damit die Menschen dort sauberes Trinkwasser hatten. Später fuhr auch ein weiteres Team in diese Region, um den Menschen das Wasser des Lebens, das Evangelium, zu bringen. Jugendfreizeiten Im Dezember hatten wir 3 Freizeiten geplant,allerdings konnten wegen des Ebola- Ausbruches im Westen Ugandas nur 2 durchgeführt werden. Da Zentral-uganda von Ebola nicht betroffen war, hatten wir dort 2 Freizeiten, einmal mit 450 Teilnehmern und die andere mit 200. Wir hatten eine gute Zeit, viele Jugendliche wurden neu ermutigt und gaben ihr Leben Jesus Christus. Straßenmission Jeden Dienstag fährt ein Team nach Kampala, um sich dort mit Straßenkindern zu treffen. Es wird zusammen gesungen, gebetet und eine kleine Andacht gehalten. Dann hören wir uns vor allem die einzelnen Probleme der Straßenkinder und Jugendlichen an und versuchen zu helfen, wo wir nur können. Ein Beispiel ist die Mutter von Patrick, einem unserer Straßenjungs hier auf der Station. Ihr haben wir durch finanzielle Unterstützung geholfen, damit sie zusammen mit ihrer Cousine ein eigenes kleines Geschäft aufmachen kann. Ein trauriger Vorfall war mit Daniel (Chinese), der von seinem Arbeitsplatz, den wir ihm vermittelt hatten, ca. 150 Euro gestohlen hat und dann verschwunden ist. Er war uns eine große Hilfe in der Straßenarbeit gewesen und dadurch war die Enttäuschung noch größer. Am 14. August, auf dem Heimweg von einem Straßeneinsatz, hatten wir kurz vor Mukono einen schweren Autounfall. Ein LKW ist in die ganze rechte Seite des Autos reingefahren. Es war ein Wunder, dass die 8 Leute im Auto nicht einmal einen Kratzer abbekommen haben. Einer der Höhepunkte in der Straßenmission letzten Jahres war die Weihnachtsfeier am 18. Dezember. Mit ca. 150 Kindern feierten wir einen Nachmittag lang, mit Essen und Trinken und einem Geschenk für jedes Kind. Familie Nietsch Gebetsanliegen Wir danken dem Herrn so sehr für eure Unterstützung und Gebete, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre. Rumänien - aus Infobrief Februar 2008Liebe Freunde und Beter, Gott ist für uns. Er stellt sich zu uns, wenn wir uns von ihm leiten lassen. Das habe ich konkret erfahren. Für eine Krankenschwester brauchten wir dringend ein Fahrzeug, da ihr eigenes wegen einem Unfallschaden in die Werkstatt musste. Wenige Tage zuvor wurde uns von einer Hilfsorganisation in Deutschland ein Kleinbus Mercedes mit vermeintlich technischem Schaden geschenkt. Eigentlich hätte die Reparatur ca. 1000 Euro gekostet, doch als wir ihn abschleppen wollten, startete er sofort und "rollte" ohne Probleme auf eigenen Rädern bis nach Rumänien. Jetzt fuhr er schon über 2000 km und tut einen guten Dienst hier. Die Reparatur sparte uns Gott, für uns ein Wunder und Geschenk. Und sein Zeitplan passte haargenau. Ähnlich erlebten wir Gottes Hilfe am Stand beim Weihnachtsmarkt. Eine Woche Aber war Gott auch für mich, als ich im Herbst einen Autounfall hatte? Auf der Heimfahrt von Galati fuhr mir in der Nacht in einem Dorf von der linken Straßenseite her ein 82-jähriger Mann mit seinem unbeleuchteten Fahrrad ins Auto. Der Mann kam für fünf Tage ins Krankenhaus, er hat den Unfall erstaunlich gut überlebt. Wir hatten einen Sachschaden von ca. 1000 Euro. Bis heute ist die Schuldfrage nicht geklärt. Es sieht so aus als ob Bestechung mit reinspielt. Auch wenn die ganze Schuld dem Radfahrer zukäme, könnte er das Geld nicht aufbringen. Genau genommen muss ich die Schuld auf mich nehmen und den Schaden zahlen oder mit gerichtlicher Entscheidung weiter gehen und vielleicht dann zusätzlich auch noch die Gerichtskosten tragen. Wir sind uns sehr unsicher, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Aber gerade auch in solchen Schwierigkeiten sind wir froh, dass wir alles vertrauensvoll abgeben können und Gott um sein Eingreifen bitten dürfen. Und so sind wir dankbar für jede Hilfe und Unterstützung, die wir im vergangenen Jahr erfahren haben. Matthias Ruopp Seit dem EU-Beitritt Rumäniens ist manches in Bewegung geraten. Auch unsere Sozialstation ist davon betroffen. Ab dem 01.01.2007 wurden für alle Organisationen, welche eine soziale Arbeit betreiben, neue staatliche Genehmigungen gefordert. Seit letztem Herbst haben wir diese und sind Gott dafür sehr dankbar. Zum einen für die soziale Arbeit, welche die Unterstützung mit Krankenhilfsmitteln,Windeln, Verbandmaterialien, Lebensmitteln u.a. beinhaltet. Ebenso für den medizinischen Bereich, der Injektionen, Ver-bände und sonstige spezielle Pflege betrifft, wofür eine Krankenpflegeausbildung gefordert ist. über die ärzte bekommen wir Patienten zugewiesen, die entsprechend der ärztlichen Anweisungen behandelt werden müssen. Diese Dienste können wir über die hiesige Krankenkasse abrechnen. Allerdings haben wir ausländischen Mitarbeiter noch keine staatliche Anerkennung unserer Krankenpflegeausbildung und daher auch noch keine Arbeitserlaubnis für den medizinischen Bereich. So kann diese Arbeit momentan ausschließlich von den rumänischen Mitarbeiterinnen getan werden. Wir hoffen, dass sich das bald ändern wird. Familie Ruopp"Nichts ist so stark wie Lob. Lob verherrlicht den Namen Gottes, zieht uns enger an das Herz des Vaters, lenkt unseren Blick nach oben - richtet unsere Gedanken auf Dinge, die zum Reich Gottes gehören, ändert unsere Einstellung, lässt uns Gottes Gegenwart spüren, besiegt den Satan, setzt Gottes Kraft frei, schenkt uns einen Blick für den Sieg, schenkt inneren Frieden, wehrt den Geist des Selbstmitleids, der Niedergeschlagenheit und der Entmutigung ab und lässt Kraft in einem ängstlichen Herzen entstehen. Durch Lob finden wir Hoffnung in Situationen, die unerträglich aussehen. Loben wir den Namen des Herrn!" (Zitat aus dem Buch: "Jedes Kind braucht das Gebet einer Mutter" von Fern Nichols) Diese Kraft, die aus dem Lob entsteht, habe ich in letzter Zeit vielfach erfahren. Es müssen nicht immer ganz tragische Situationen sein, aus denen dann Gott wunderbar hinausführt. Oft genug sind es auch "Alltagskleinigkeiten", welche entmutigen, ungeduldig machen oder zur Kraftgrenze führen. Wenn ich dann im Lob und in der Anbetung Gottes den Blick für den Sieg geschenkt bekomme, dann ist das eine Freude Gott zu erfahren. Er ist unveränderlich, Er ist da und Er ist treu!" Nächste Woche haben unsere Kinder Semesterferien, die wollen sie nützen und gemeinsam mit Hansuli, einem Hobbymaler aus der Schweiz, ihre Kinderzimmer streichen. Die habens nötig nach 10 Jahren, vielleicht reicht dann die Zeit auch noch für meine Küche. Julia und Benjamin haben sich im Brukenthal-Gymnasium gut Als wichtig und wertvoll bewährt hat sich der Familien-Samstagnachmittag. Am Vormittag sind Julia und Benjamin in der Jungschar. Im Herbst haben sie einen Gitarrenkurs begonnen. Das macht ihnen Freude und wir hoffen, dass daraus ein Singkreis entsteht und somit unsere Kinder von jung auf lernen, Gott zu loben und ihn dadurch zu ehren, gerade in der Gemeinde. Benjamin nimmt weiter Klavierunterricht, Julia beginnt Anfang Februar mit Querflöte und Naomi ist sehr gespannt, ob das mit der Geige nun klappt. Carolin will unbedingt auch Geige lernen und bei Daniel steht nur eins fest: er lernt Trompete! Wenn bei allem nur das üben nicht so oft sein müsste! Gestern hatten wir einen schönen, ermutigenden Familiennachmittag. Wir waren 7 Ehepaare und 22 Kinder. Ungefähr 4 bis 5mal im Jahr treffen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen, Austausch, Singen, gemütlichem Kaffeetrinken. Wir leiten diese Treffen mit noch 2 Ehepaaren und es hat sich als ein wertvolles Begegnen bewährt. über Himmelfahrt wollen wir 4 Tage ins Elimheim zu einer Kurzfreizeit, und im Sommer planen wir eine Familien-Zeltfreizeit in Kreisch. Das wird dann wohl eher Action- als Erholungsurlaub, doch wollen wir uns bewusst Zeit für und mit unseren Kindern nehmen, die zu Teenies und Jugendlichen heranwachsen. Eine wunderschöne Woche im Advent verbrachten wir mit Familie Nietsch aus Uganda. Vor 8 Jahren waren sie das letzte Mal bei uns. Das Schönste war für die Kinder natürlich, dass es grad viel Schnee gab, für die "Afrikaner" sozusagen die ersten Schlittenfahrversuche. Und super, haben wir doch die Schlittenbahn vor dem Haus. Sogar mit Skiern fuhren sie unermüdlich runter. Wollsocken, Handschuhe und Skianzüge konnten wir in allen Größen ausleihen.
Wir wissen noch nicht, ob und wann wir in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Jetzt starten wir erstmal die zweite Hälfte des Schuljahres und freuen uns dann auf die Sommergäste. Wir grüßen jeden von euch zum Jahr 2008 mit dem Vers: "Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was Er dir Gutes getan hat!" Wir wollen uns herzlich bei euch bedanken für alle Fürbitte, für jede Gabe, jeden Anruf, jedes Schreiben. Wir sind so froh, dass Gott treu für uns sorgt und uns zu allem Guten Freunde und Geschwister schenkt. In Liebe verbunden Rosina Ruopp |