Archiv der Kategorie: News Uganda

neues vom Kinderheim

„Und Jesus sprach zu ihnen: Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf,

der mich gesandt hat.“ Lukas 9, 48

Liebe Freunde, Unterstützer und Beter,

dieser Vers gilt für Euch und uns. Ihr habt ein Kind aufgenommen, indem ihr es durch das Missionswerk Offene Türen unterstützt, d.h. ihr helft mit Geld und wir tun den Rest. Was für ein schönes Versprechen, dabei haben wir Jesus und den Vater aufgenommen. Mit Gott in unserem Leben können wir alles überwinden, was uns in den Weg kommt.

Ich möchte euch gern ein bisschen über die Kinder erzählen. Sie brauchen ganz viel Liebe und Zuwendung, was wir alle versuchen ihnen zu geben. Betet, dass Gott uns dabei hilft.

Irene, unsere Älteste, ist im ersten Jahr in der Uni und es geht ihr gut. Was mich freut ist, dass sie Jesus lieb hat und mit ihm lebt. Sie ist so ein liebes Mädchen, lächelt jedes Mal, wenn man sie sieht. Sie ist fröhlich, auch wenn sie keine Eltern mehr hat und vielleicht nicht immer Grund hat so zu sein. Aber das ist Gott, er hilft und versorgt uns und nimmt uns als Vater auf.

Doreen ist in der 10. Klasse, gerade hat sie Malaria, aber sonst geht’s ihr gut. Wie es so in dem Alter ist, braucht sie viel Liebe und Verständnis. Unlängst sagte sie mir, dass sie manchmal zweifelt, ob sie noch gerettet ist. Ich konnte ihr erklären, dass ich das früher auch so erfahren habe, dass der Teufel versucht hat mich unterzukriegen. Ich sprach mit ihr, gab ihr verschiedene Bibelverse, wie Joh. 10, 27+28, wo Jesus sagt: „Ich gebe ihnen ewiges Leben und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Betet, dass sie treu mit Jesus lebt und ihm ganz vertrauen lernt. Sie hat keine Eltern mehr.

Denis wohnt jetzt bei seiner Oma, da er volljährig ist, wird aber immer noch von uns mit  dem Schulgeld unterstützt (9. Klasse). Er braucht viel Gebet, weil es in dem Alter schwieriger ist, sich um die Schule zu kümmern. Seine Verwandten sind keine Christen. Aber Gott ist treu und wird ihm helfen. Betet, dass er im Glauben steht und treu bleibt.

Patrick ist in der 6. Klasse und schafft es gut in der Schule. Er wird im September 11 Jahre alt. In den Ferien war er zu Hause. Die Mutter hat 6 Kinder und war nach dem Tod des Vaters mit ihnen auf der Straße, so kam Patrick vor 6Jahren zu uns. Er ist eher ein ruhiger Typ, aber wie alle Jungen spielt er gern Fußball und fährt Fahrrad.

Marvin war auch in den Ferien bei seiner Mutter, hat noch eine Schwester und 2 Halbgeschwister. Sein Vater ist Trinker und sagt manchmal, er wäre nicht sein Sohn. Die Mutter hat ihn schon länger verlassen. Er ist ein fröhlicher Junge und genießt Fahrradfahren. Es gefällt ihm hier bei uns.

Joshua hat früher mit der Oma gewohnt, weil der Vater gestorben war. Das ist hier oft so, dass die Verwandten die Kinder behalten und die Mutter wegschicken. Als die Oma starb, war er aber schon bei uns. Jetzt ist die Mutter zurück und versorgt die Kinder. Ich denke, er hat noch 3 Geschwister. In der Schule ist er bei den Besten, spielt gern Fußball und fährt Fahrrad.

Nicolas ist mit seiner Halbschwester Anitha hier. Seine Mutter war eine Prostituierte, so wissen die 2 Kinder nicht, wer ihr Vater ist. Die Mutter nahm sie mit auf die Straße, deshalb hat sie die Tante zu sich genommen und gesagt, sie würde für sie sorgen. Sie bat uns, ob wir ihr helfen könnten und so kamen sie zu uns. In den Ferien gehen sie zur Tante.

Charles lebt mit einem alten Opa. Als die Mutter im Sterben lag, gab sie Charles dem alten Mann und bat ihn, den Jungen gut zu versorgen. Betet für ihn, dass wir ein paar Verwandte von ihm finden, denn man weiß nicht, wie lange der alte Mann noch lebt. Charles war ein bisschen ein Schlitzohr, wie Jungs manchmal sind, hat sich aber jetzt ziemlich verbessert und ist gehorsamer

Jackson ist ein Sonnenschein, er kam letzten Juni zu uns und konnte kein Englisch, aber jetzt geht das schon viel besser. Er hat seinen Vater verloren, nach dessen Tod kam die Mutter mit 2 Kindern nach Kampala. Sie hatte ein kleines Baby, Jackson musste darauf aufpassen, während die Mutter zur Arbeit ging. Das Baby hat zu viel geweint und eines Tages ist Jackson abgehauen, auf die Straße. Jetzt weiß er nicht mehr, wo seine Mutter ist, weil sie aus dem Haus weg ist, in dem sie vorher wohnten. Das Baby soll gestorben sein. Betet, dass wir seine Verwandten finden. Er soll eine Oma im Osten Ugandas haben, nur das ist ziemlich weit und kostet viel. Er war der Einzige, der in den Ferien zu niemandem gehen konnte und die 2 Wochen hier geblieben ist, was ihm sehr schwer fiel.

Solomon hat eine schlechte Route eingeschlagen. Er hat im Dezember seine 5. Klasse abgeschlossen und war für die Ferien bei der Tante, hat keine Eltern mehr. Während der Zeit hat er die Leute bestohlen und kam sogar bis zu uns zurück und hat auch hier vom Heim gestohlen. So haben wir ihn zur Tante zurück gebracht, aber die wollte ihn nicht mehr. Wir haben ihm gesagt, er soll gehorsam sein und wir würden ihn von da zur Schule schicken. Aber er wollte scheinbar nicht, denn wir hörten, er ist wieder auf der Straße gelandet. Betet für ihn, dass Gott ihm in den Weg tritt und er seine Chancen nicht nur so wegwirft.

Cathy ist gerade in der 7. Klasse, dies ist ein Abschlussjahr, sie muss viel lernen, was sie auch macht. Sie hat noch ihre Mutter, aber die hat wieder geheiratet und der neue Vater wollte nicht, dass Cathy da bleibt. Sie wohnen zu fünft in einem Zimmer, in einem Slum in Kampala. Sie ist 13 Jahre alt und ein gutes Mädchen, ziemlich still, aber sie hat ihr Leben schon Jesus übergeben und das ist schön. Sie spielt gern Blitz und fährt gern Fahrrad.

Martha ist jetzt 9, in der 3. Klasse, aber ein kleines zartes Persönchen, welches immer lächelt. Ihre Mama hat auch wieder geheiratet und der Mann wollte, dass sie im Dorf bei der Oma lebt. Die Mutter fragte uns, ob wir sie nehmen, damit sie zur Schule gehen kann, doch in den Ferien darf sie zur Mama. Sie spielt auch gern Blitz und genießt das Fahrrad.

Allen ist 9 Jahre alt und in der 3. Klasse. Sie hat keine Eltern mehr, aber 2 Brüder: Moses Galiwango wird auch von uns unterstützt, wohnt aber bei der Tante, der andere Bruder ist bei der Oma. Sie braucht viel Liebe und Aufmerksamkeit, aber ist fröhlich, spielt gern oder fährt Fahrrad.

Anitha geht auch in die 3. Klasse und hilft gern in der Küche mit. Sie braucht viel Aufmerk-samkeit (ich denke, das brauchen sie alle), aber es geht ihr gut und sie ist gern hier. Sie spielt gern Blitz und genießt auch das Fahrrad. Letzten Sonntag haben die Sonntagsschüler den Gottes-dienst gestaltet, da hat sie ein Lied gesungen.

Lovisa geht zur 4. Klasse. Ihre Mama hat noch 4 andere Kinder und wohnt in einem kleinen dunklen Zimmer im Slumgebiet von Kampala. Sie ist schon sehr verantwortlich und echt ein gutes Mädchen, kann gut Blitz spielen und hilft gern bei der Arbeit.

Herberth ist unser neuer Junge, er kam am 22. Mai, ist 9 Jahre alt. Sein Vater starb, als er 3 war und seine Mutter, als er 6 Jahre alt war. Sein Vater hatte 2 Frauen gehabt und so nahm ihn die Stiefmutter auf und half ihm. Aber er musste viel arbeiten, z.B. Wasser bringen oder altes Eisen finden und verkaufen oder für andere schwere Sachen tragen, um so ein bisschen Geld zu verdienen. Sie hat ihn nicht gut behandelt, hatte selber 4 Kinder und so landete er auf der Straße in Kampala. Er wird jetzt hier in die Schule gehen und wir hoffen seine Großmutter zu finden, wo er in den Ferien hingehen kann. Sie soll hier in Mukono sein, die Stiefmutter will uns zeigen, wo sie wohnt. Betet für ihn, dass er sich hier gut eingewöhnt.

Das waren unsere Heimkinder. Wir helfen noch vielen anderen Kindern im Dorf oder die bei ihren Verwandten sind, die sehe ich nicht so oft. Vielen Dank an jeden, der ein Kind unterstützt, ihr rettet damit ein Leben und wir beten, dass Jesus ihre Seelen rettet und ihnen hilft, was Gutes, Großartiges zu werden und so ihren Verwandten oder anderen Kindern zu helfen.

Dankt dem Herrn mit uns: seit diesem Jahr haben wir eine neue Hausmutter, Nakato Milly und Hausvater Hudson Musuza für die Kinder und Robert macht weiter die Administrations-arbeit fürs Heim. Er will in diesem Jahr heiraten, aber eine von unserem Team, so werden wir ihn weiter hier haben. Es ist echt schön zu sehen, wie sie die Kinder lieben und ihr Bestes geben. Betet für diese Mitarbeiter. Es ist nicht leicht Mutter oder Vater von 13 Kindern zu sein, und jedes hat seinen eigenen Charakter.

In Liebe verbunden, Kathrin

Moite Tellmann Corleta

heiße ich und komme aus Brasilien. Meine Mutter ist eine Rumänien-deutsche. Ich kam am 25.11. nach Uganda und wusste nicht, was ich in den nächsten 8 Monaten machen würde. So betete ich und nach eineinhalb Wochen führte Gott mich zu Off Tu Mission. Von Anfang an wusste ich: hier will ich bleiben und dem Herrn dienen. Ich habe viel über Teamarbeit, Mission und Predigen gelernt. Seit ich hier bin, ist es schön, immer Stille Zeit zu haben, was ich bis jetzt immer wieder versucht, aber nicht geschafft habe. Ich habe viel gebetet, dass ich einen kleinen Unterschied machen könnte und versuche es hier zu tun. Eins weiß ich: Off Tu Mission hat mich schon sehr verändert und berührt.

Liebe Grüße Moite

Evangelisationseinsätze

Seit Februar haben wir 2 Teams, wofür wir dem Herrn sehr dankbar sind. Wir haben in diesem Jahr viele neue Teamleute aufgenommen. Sie sind immer wieder unterwegs und bringen das Evangelium in die Schulen. Unlängst waren sie hier in Kampala, der Hauptstadt, in einer Schule. Zum großen Erstaunen aller kamen zusammen mit den Schülern auch viele Lehrer zum Glauben an Jesus. Ein Mädchen schrieb uns in einem Brief, sie hätte sehr schlecht und in Sünde gelebt, aber es würde ihr leid tun. Sie übergab ihr Leben Jesus. Gestern war unser Team in einer katholischen Schule und durfte von Jesus erzählen. Es war so toll, als zum Schluss ca. 70 Studenten nach vorne kamen und ihr Leben Jesus übergaben. Jacob Suji hatte zuvor gepredigt. Die Menschen brauchen Jesus! Lasst uns ihnen vom Herrn erzählen! Jetzt ist es noch Tag, wo man wirken kann. Wir danken Gott, dass in Uganda die Türen noch offen sind. Kommt, lasst uns zusammen arbeiten! Wenn der Herr euch ruft, kommt und dient ihm oder betet für die, die raus gehen oder unterstützt die Arbeit. Der Herr will, dass wir alle zusammenarbeiten.

In Liebe verbunden, Kathrin

Wasserzisterne wurde erneuert

Die Wasserzisterne wurde im November erneuert, es sind jetzt 2 tanks mit 5000 Liter, die alte umfasste 10000 Liter, durch das höher setzten der Neuen wurde der Wasserdruck erhöht.

Dieses war durch eine Spende von der Christlichen Gemeinde Steinbach möglich, vielen Dank

Gruß aus Uganda

„Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe…“ Eph.2, 4a

Liebe Missionsfreunde,
Ich möchte euch mal von dem anderen Kontinent, in dem wir arbeiten, grüßen. Bin selber in Uganda und erlebe hier eine gute, intensive Zeit mit einigen Verwandten. Ich möchte kurz Bezug auf den oben erwähnten Vers nehmen, weil mir immer klarer wird: Gott tut alles aus Liebe, er ist durchtränkt davon, er kann nicht anders als aus diesem Antrieb zu handeln. Und trotz seiner unfehlbaren Gerechtigkeit ist seine Barmherzigkeit überall sichtbar. Er will Barmherzigkeit an den Menschen üben, an seinen Kindern, an jedem. Mit viel Geduld und unbeschreiblicher Gnade möchte er, dass wir uns zum Guten hinwenden und das Leben empfangen, das er gibt. Was mich erstaunt ist, dass diese Güte oft einfach missbraucht wird. Wir möchten alles genießen, auf der Sonnenseite der materiellen Welt leben, aber wenig zurückgeben, nicht aktiv werden, nur minimal verzichten und im kleinsten Rahmen handeln. Hier in Uganda erlebe ich oft das Gegenteil: die Leute haben gerade genug zum Überleben, manchmal sogar weniger, sind in ihrem Eifer sehr aktiv, dass sogar die Bedrohung der Existenz einfach vergessen wird, wenn sie für Jesus unterwegs sind, und sie sind frei im Zeugnis. Sie werden von dieser Liebe Gottes angespornt, die junge Generation zu erreichen, zu wachsen und freuen sich, wenn sie endlich Gott aktiv dienen können. Die Barmherzigkeit, welche Gott schenkt, nimmt Form an.
Ich wünsche euch, dass ihr diese Freude über Gottes Handeln, die nicht vor Grenzen zurückschreckt, auch wahrnehmt und ihr von Gottes Liebe regelrecht gedrängt werdet, für ihn aktiv zu werden, und dass er euch neu gebrauchen kann. Es ist gut in seinen Spuren zu laufen.

Werner Kloos

Newsletter Nr.6 – Kinderheim und Schule

Liebe Freunde!

Die Arbeit in der Schule und im Kinderheim macht gute Fortschritte. Wir haben viel Grund, unserem großen Gott dankbar zu sein. Unser neuester Zugang im Kinderheim heißt Jackson. Er ist 10 Jahre alt. Ursprünglich kommt er aus Mbale im Osten von Uganda. Seine Mutter wurde von den Verwandten des Vaters nicht akzeptiert und schlecht behandelt, so beschloss sie, die Familie zu verlassen und mit ihren beiden Söhnen nach Kampala zu gehen. Jackson war da 8 Jahre alt. In Kampala versuchte seine Mutter, Arbeit zu finden und irgendwie an Geld zu kommen. Jackson musste auf seinen kleinen Bruder aufpassen. Er war mit der ganzen Situation überfordert, lief eines Tages weg und lebte von da an auf der Straße. Eine Hilfsorganisation hat ihn dort gefunden. Sie wollten ihn zurück zu seiner Mutter bringen, aber als sie das Haus fanden, sagten Nachbarn, dass die Mutter fortgezogen und der kleine Bruder gestorben wäre. Das war für Jackson eine schlimme Nachricht. Die Organisation hat dann die Oma mütterlicherseits ausfindig gemacht, die sehr froh war, Jackson zu sehen. Aber die Oma ist alt. Sie hat keine Möglichkeit, sich um den Jungen zu kümmern. So wurden wir gefragt, ob Jackson zu uns kommen kann. Dankbar sind wir, dass wir schon einen Paten für Jackson gefunden haben, der für die laufenden Kosten aufkommen will. Gerne möchten wir noch manchen anderen Kindern in Uganda helfen, die ein ähnliches Schicksal wie Jackson haben. Danke, dass ihr diese Hilfe durch eure Spenden möglich macht. Bitte betet mit dafür, dass sich noch andere dieses Anliegen aufs Herz legen lassen.

Irene wird schon seit 2007 von uns unterstützt. Ihre schulischen Leistungen sind so gut, dass sie jetzt ein Stipendium bekommen hat und an der Universität Sozialarbeit studiert. Das macht uns sehr dankbar. Wir unterstützen sie weiter und bezahlen für sie die Unterkunft und Verpflegung.

Die Zahl der Schüler an unserer Schule steigt ständig. Auch das ist ein Grund, dankbar zu sein. Die Primaryschool in Uganda umfasst drei Vorschulklassen und das 1. bis 7. Schuljahr. Bisher umfasst unsere Schule zwei Vorschulklassen und die Klassen 1 bis 6. Um eine vollständige Primaryschool anbieten zu können, brauchen wir dringend weitere Klassenräume. Zur Zeit werden Klassenräume geteilt, so dass zwei Klassen darin unterrichtet werden können. Wir haben daher mit dem Bau weiterer Klassenräume begonnen. Der Ringanker ist schon fertig. Die Decke soll bis zum Jahresende fertig sein. Unser Wunsch und Ziel ist es, die neuen Räume bis Anfang nächsten Jahres fertig zu stellen.

Die wirtschaftliche Lage in Uganda ist schwierig. Die Lebenshaltungskosten sind sehr gestiegen. Das fordert auch unser Leitungsteam sehr heraus, sparsam zu wirtschaften. Bitte betet auch hier für viel Weisheit und die richtigen Entscheidungen.

Ganz herzliche Grüße,
auch im Namen des Missionsvereins,
Ulrike Klimek

Besuchsbericht – Missionsstation Uganda

Ein Besuch in Uganda bei Off-Tu Mission lohnt sich immer…..

Missions Station

Einige Gebäude sind fertig gestellt, einige sind noch in Arbeit, es gibt immer etwas zu tun oder zu bauen.
Ein Gästezimmer mit Rappens(ein Ehepaar das im Westen arbeitet) ist fertig, wieder ein halbes Haus wo Gäste übernachten können, die andere Hälfte gehört erstmals Rappens, die sie auch selbst finanziert haben
Die Werkstatt ist bis zum Dach gebaut, könnte noch einiges vertragen, an Innereien wie Türen Fenster etc. und natürlich das Dach, aber Schritt für Schritt geht es weiter. Bis jetzt mussten zwei Container für diesen Zweck herhalten, man kann auch aus der Not heraus oft improvisieren besonders in Uganda.
Das Lager das früher für Watermission war, ist jetzt auch mit vielen Sachen vollgestopft, aber durch die Trennung ist beim ersten Stock angehalten worden, es wäre gut bevor ein Dach draufkommt, noch ein Stockwerk zu erweitern.

Kinderheim

Ist eigentlich in Verwendung, jedoch noch lange nicht ausgelastet, es können noch 15-20 Kids aufgenommen werden, brauchen dafür noch Paten, und Betreuer, zur Zeit sind 12-13 Kids die hier wohnen, mit den Betreuer ist es jedoch sehr spärlich. Oft finden Wechsel statt, das Neue gesucht werden und nicht so leicht gefunden werden. Das Team macht die Arbeit mit wenn sie auf Station sind.

Team

Es gibt in jedem Jahr neue Mitarbeiter, weil die jungen Leute sich für Studium, Bibelschule entscheiden oder heiraten wollen, die Langzeitler sind  nur Julius Mwanguzi(Guzi) Jakob Suji mit Familie und Robert Bugwata, und Fam. Nietsch.
Derzeit sind drei Kurzeitler(Voluntiers) aus Deutschland, zwei werden noch dieses Jahr zurückkommen, eine bleibt bis Mai 2012

Schule

Es wird weiter gebaut, auch hier müssen oft Prioritäten gesetzt werden, die Küche sollte schon längst vergrössert sein, aber es wurde mit einem neuen Hauptgebäude begonnen, und das Geld  was sowieso schon fehlt, für ein grösseres und wichtigeres Projekt investiert. Dadurch könnte endlich eine volle Primary School entstehen mit 7Klassen plus 2-3Vorklassen je nach Kinder.
Auf jeden Fall mausert sich aus dem kleinen Entlein dass mal begonnen hat, durch ein Spendenprojekt, ein grosser Schwan heran, es nimmt mehr und mehr Form an, und macht auch mehr Sinn, dass es nicht bei einer Dorfschule bleibt, sondern sich zu einer voll funktionsfähigen Akademie verwandelt.

Einsätze(Campaings) oder Missions

Es fand zu dieser Zeit ein Einsatz bei ca. 380km statt, den wir besucht haben, wir konnten sowohl in einer Primary, als auch in einer Secondary School sein, und live die Aktionen erleben.
Es ist jedes Mal erstaunlich, wie viele Kinder in diesen Einsätzen erreicht werden, bei ca. 3 Schulen pro Tag, und  das 2 Wochen lang mit Schulen bis 700 Kinder, ist es untertrieben zu sagen dass bis zu 15000 Kinder plus Lehrer und manche Nachbarn, die dazu kommen erreicht werden.
Dazu kann ich nur sagen, preisst den Herrn der noch so viele Türen offen hält, und dadurch die junge Generation von Uganda erreicht wird mit dem Evangelium.

Strasseneinsätze

Abwechselnd wird jeden Dienstag, in einem Jugendgefängnis und auf der Strasse in Kampala Einsätze durchgeführt. Oft entstehen hier Kontakte und Beziehungen zu Kindern die dann in das Kinderheim kommen. Allen Kinder werden wir nicht helfen können, aber es gibt einige die ihr Leben versuchen zu ändern(soweit es die Umstände zulassen) und mit Jesus Christus leben.
Hierbei werden sie von den Studenten der Uni unterstützt, besonders Austauschstudenten die aus den USA und auch anderen Länder kommen, machen gerne bei solchen  Aktionen  mit.
Ein Wort zum Schluss, Gott hat uns mehrfach bewiesen dass er jeden Euro der hin geschickt wurde, verdoppelt, verdreifacht oder vervielfacht wurde. Oft muss ich mich schämen dass von MOT nicht mehr als 2500Euro pro Monat geschickt werden können. Und da fragt man sich wie geht das,  dass von diesem Geld, Mitarbeiter bezahlt wird, der Unterhalt für alle, Gebaut wird, Fahrzeuge unterhalten, Spritkosten, Schulen für Kids bezahlt wird, und ganz viel Not gelindert in so vielen verschiedenen Situationen wird. Wir brauchen dies Geld für eine einzige Familie und manchmal reicht es uns noch gar nicht. Es ist mittlerweile auch klar, dass viel Geld von Johann in Uganda direkt eingesetzt wird, und dass er mit seinem Unternehmen in Uganda, Geld verdient dass nicht selten der Mission zugutekommt.
Mein Cousin Arthur, und mein Bruder Jürgen und seine Frau Elena die mich diesmal begleitet haben, haben ihren Anteil beigesteuert, damit das Kinderheim einen neuen LOOK bekommt, es wurde mit einem Außen anstrich und außen rum mit Pflastersteine verschönert. Das Team von Off-Tu Mission hat uns herzlich aufgenommen, und sich darüber gefreut, dass es in so vielen Bereichen weitergeht, mit unserer aller Unterstützung.

Grüsse euch mit einem Satz den ich in Uganda auf dem Zaun eines Kinderheims lass
May God bless our Ministry ( möge Gott unsere Arbeit segnen)

Werner Kloos

neues von Familie Nietsch

Am 15. Januar haben wir 14 Jahre seit unserer Ausreise in die Mission gefeiert und wir müssen sagen, es war der richtige Schritt. Nicht dass alles leicht war, aber wenn der HERR ruft, dann rüstet Er uns mit seiner Kraft aus und die haben wir täglich erfahren. Er sagt ja auch: ‚Ohne mich könnt ihr nichts tun.’ Ich persönlich, Kathrin, habe vieles gelernt:

  • Das Eine ist Beten. Hier lernt man einfach für jede Kleinigkeit zu beten und das Schöne ist, wenn man sieht, wie Jesus antwortet.
  • Das Andere ist im Chaos Auto fahren. Die hier waren, wissen wovon ich rede: jeder drängt sich hinein und so viele fahren unfair. Z.B. betete ich letzte Woche für einen guten Parkplatz in der Stadt und tatsächlich war da einer. Ich fuhr kurz vor, um rückwärts einzuparken. Da kam ein Taxi und fuhr von vorne rein. Ich wartete, bis er die Leute eingeladen hatte und ließ ihn raus. Da kam schon ein zweiter und drängte sich hinein. Ich überlegte, ob ich aussteigen soll und denen ein paar Worte sagen. Aber ich fuhr dann einfach weg. So muss man Geduld lernen und so manches einstecken.
  • Man lernt Gott ganz zu vertrauen, auch für die Mission. Z.B. gab es gerade mal wieder kein Geld und ich habe es immer jedem erzählt, meiner Mutter und anderen. Da sagte Gott: „Versuch mal einfach, es nur mir zu sagen und sieh, was ich tun werde.“ Das habe ich dann auch gemacht und tatsächlich kam Geld, und nicht aus Deutschland, wie ich erwartet hatte, nein, aus Uganda und noch wo anders her.

Wie viele von euch wissen, hat unser Friedhelm seit ca. 4 Jahren Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). Ich habe ganz lange gebraucht dies zu akzeptieren. Habe immer gedacht: ‚Warum er? Er hatte so eine schöne, braune Haut.’ Bis der Herr letztes Jahr durch das Beispiel aus Johannes 9 zu mir redete, wo es um den blinden Mann geht und die Jünger fragen: „Wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern?“, und Jesus antwortet: „Weder dieser noch seine Eltern, sondern damit die Werke des Herrn offenbar würden.“ Ich akzeptierte es dann und weiß, dass Gott es zugelassen hat und Er darum weiß. Wir versuchten, ob die Krankenkasse etwas übernehmen würde, es hat nicht geklappt. So sagten wir: „Herr, führe du uns zur richtigen Medizin.“ Wir haben dann letztes Jahr einen Mann aus Kuba kennen gelernt, der hat uns eine Medizin besorgt, 3 Gläschen. Und tatsächlich sah man, dass sie hilft. Sie ging nur aus und so hatten wir 2 Monate keine mehr. Der Mann sagte uns, er hätte sie in Kuba in seinem Haus und es würden Leute kommen, die sie mitbringen. So warteten wir. Zwei Leute kamen und hatten sie nicht mitgebracht. Aber ich war ruhig und vertraute, dass Gott dies auch in seiner Hand hat. Am 1. Januar 2011 rief er uns an und sagte, er hätte nun noch 3 Fläschchen. Wir waren so froh und freuen uns, dass man schon Besserung sieht. Wir vertrauen Gott auch weiter in dieser Hinsicht, weil wir wissen, jede Heilung kommt von Ihm.

Der Rest der Familie ist o.k. Claudi und Friedhelm sind mir schon über den Kopf gewachsen. So habe ich nur noch Kaleb, der kleiner ist. Aber es geht ihnen gut und sie schaffen es gut in der Schule; wir sind stolz auf sie. Sie sind alle sehr gut im Schwimmen und sind letztes Jahr für Uganda als Land geschwommen. Jeder hat Medaillen nach Hause gebracht. Kaleb ist im September 2010 in die 7. Klasse gekommen. Das ist bei uns der Wechsel in die höheren Klassen. Er hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis er sich eingewöhnt hat, aber jetzt klappt es wieder. Johann ist wie immer schwer beschäftigt; aber ich freue mich, weil er in allem versucht, den Herrn an erste Stelle zu setzen. Wir freuen uns alle, dass wir im Juni wieder nach Deutschland kommen. Vielen Dank hier noch mal an jeden, der diese Mission und somit uns unterstützt. Wir sind alle Mitarbeiter in des Herrn Weinberg.

  • Wie viele von euch gemerkt haben, waren von September bis Dezember zwei unserer Afrikaner, Robert und Adioded, in Deutschland zu Besuch. Es war eine gute Zeit für sie. Danke an alle, die sie versorgt haben.

Die Missionseinsätze gehen jedes Jahr weiter und wir sind dem Herrn dankbar, dass die Menschen zuhören und antworten. Immer wieder kehren Leute zu Ihm um und das freut uns. Wir sind echt froh über das Geld, das wir immer hatten, um diese Einsätze durchzuführen. Ganz besonders danken wir Ihm für die Bewahrung der Teamleute und auch der LKWs und Autos, die sie fahren.

Jugendfreizeiten

Im Dezember sind ja hier die großen Ferien. Wir hatten 3 Freizeiten. Johann hat zweimal ein Spiel mit den Teilnehmern gemacht: „Die Pilgerreise“. Man teilt die Jugendlichen in Gruppen zu viert ein. Sie kriegen einen Sack mit Erde, das sind die Sünden. Dann gehen sie los auf dem Weg zum Himmel. Sie kommen an verschiedenen Stationen vorbei, wo Anfechtungen, wie Musik und schöne Mädchen sind. Später kommen sie auch zum Kreuz, wo sie eigentlich ihre Sünden ablegen sollen, und kriegen dann 2 Karten um im Himmel Einlass zu finden (eine Karte ist die Erlösung, die andere die Belohnung). Manche haben ihre Belohnungs-karte auf dem Weg für Süßigkeiten getauscht, so gab es dann im Himmel keine Belohnung mehr. Ich, Kathrin, war für den Himmel zuständig. Da kam schon die erste Gruppe und trug ihre Sünden auf dem Kopf. Ich erklärte ihnen, dass sie mit Sünden nicht in den Himmel können. So mussten sie in die Hölle. Wir hatten 124 Gruppen und von denen waren nur ca.15 Gruppen im Himmel angekommen, der Rest war in der Hölle. Es war ihnen schwer, aber wir sagten ihnen: „Passt auf, dass ihr den richtigen Himmel nicht verpasst!“ Am Abend zeigten wir ihnen noch den Film „Die Pilgerreise“ und so manche haben sich für Jesus entschieden.

Kinderarbeit: Wir haben immer noch unsere 14 Kinder im Heim. Die Schule ist auch gut gelaufen. In diesem Jahr kam der 11-jährige Marvin noch dazu. Sein Vater war ein Trinker und hat ihn viel geschlagen. So war er viel auf der Straße und musste sehen, wie er überlebt. Seine Mutter hatte den Vater verlassen und die Schwester mitgenommen. Sie lebt jetzt mit einem anderen Mann und hat noch zwei Kinder von ihm. So hat Marvin bei ihnen nicht gut Platz. Das Haus liegt auch mitten im Sumpfgebiet und ist nur eine Hütte aus Stöcken und ein paar Planen, sehr elend. Wenn es regnet, ist es schlimm. Aber wir waren sehr froh, als wir seine Mutter gefunden haben und sie bereit war, ihn für die Ferien zu nehmen. Simon und Denis haben wir offiziell den Verwandten zurück gegeben, werden sie aber weiter mit Schule unterstützen. Denis hat die 7. Klasse fertig und Simon nur die 4. Sie sind in diesem Jahr 18 und dürfen nicht mehr im Kinderheim wohnen. Im Dezember hat uns die Tante von Simon zu seinem Großvater väter-

licherseits geführt und so hat er jetzt seine Heimat gefunden. Sie waren alle sehr froh, als er kam, dachten sie doch, er wäre gestorben. Betet weiter für all diese Kinder, dass wir ihnen Jesus vorleben können. Veränderung braucht Zeit und Jesus. Er allein kann echte Veränderung bringen.

Wir gehen weiterhin immer dienstags auf die Straße und treffen die Straßenkinder. Seit letztem Jahr gehen wir auch in ein Gefängnis für unter 18-jährige Kinder. Die hören echt gern zu und haben viele Fragen. Was mich freut ist, dass manche Reue zeigen und ihr Herz Jesus anvertrauen.

Betet mit uns für die finanzielle Situation, für neue Teamleute, die in diesem Jahr bei uns anfangen, für neue Kinder und Spender, für Gesundheit.

Gott ist treu und wir wissen, dass ER uns auch in diesem Jahr leitet. Wir vertrauen Ihm.

Dem Herrn befohlen eure Nietschen und die ganze OFF-Tu Mission von Uganda.

Newsletter – Kinderheim und Schule

von Ulrike Klimek

Liebe Freunde!
Die Jahreslosung für 2011 lautet: “Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten!” (Römer 12,21)
Dieser Bibelvers fordert uns auf, uns nicht mit dem Bösen in dieser Welt abzufinden, sondern ihm gute Taten entgegenzusetzen und so zu Überwindern zu werden.

Die Geschichte von Marvin ist ein gutes Beispiel dafür. Marvin ist im letzten Jahr zu uns ins Kinderheim gekommen. Er ist 11 Jahre alt und geht in die 4. Klasse. Wir haben ihn auf den Straßen von Kampala gefunden. Vorher hat er bei seinem Vater gelebt. Über seine Mutter wissen wir bisher nichts Näheres. Sein Vater ist Trinker. Marvins Zuhause war von Chaos und Gewalt geprägt. Wenn der Vater betrunken war, hat er den Jungen oft geschlagen. Marvin hat eine lange Narbe auf seinem Kopf, die von der Gewalt seines Vaters zeugt. Durch die Verantwortungslosigkeit des Vaters ist Marvin nicht weiter zur Schule gegangen. Die sehr harten Umstände zu Hause, haben Marvin veranlasst, auf die Straßen von Kampala zu ziehen. Dort war er hilflos dem rauen Leben auf der Straße ausgesetzt. Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir Marvin begegnet sind und ihm in unserem Kinderheim ein neues Zuhause geben konnten. Marvin lässt das Leben auf der Straße und was er dort gelernt, was ihn geprägt hat, immer mehr hinter sich. Im Kinderheim ist er einer der verantwortungsbewusstesten und cleversten Jungs.

So wie Marvin geht es vielen Kindern in Uganda. Danke, dass ihr durch eure treuen Spenden Kindern eine Hoffnung, eine Zukunft gebt. Möge Gott euch dafür reich segnen.

Es ist uns ein Anliegen, Verwandte der Kinder ausfindig zu machen, bei denen sie z. B. die Ferien verbringen können. Nach längerem Suchen haben wir erfahren, wo wir die Oma und andere Familienangehörige von Patrick finden können. Könnt ihr euch Patricks Freude vorstellen, als er sie zum ersten Mal besuchen konnte?

Für das nächste Semester haben sich 170 Schüler an unserer Schule angemeldet. Unser nächstes Projekt wird es sein, die bisherige provisorische Küche (siehe Foto) zu ersetzen. Außerdem werden dringend noch weitere Klassenräume gebraucht.

Ganz herzliche Grüße

Besuch aus Uganda

zur Zeit haben wir zwei unserer Mitarbeiter von Uganda in Deutschland zu Besuch

Adioded und Robert sind bis Mitte Dezember im Land unterwegs und wollen die Arbeit vom Missionswerk vorstellen, vor allem gibt es Gelegenheit Informationen zum Kinderheim und der Schule aus erster Hand zu erhalten. Adioded ist für den Religionsunterricht und Soziales in unserer Schule tätig und Robert ist Verantwortlicher Mitarbeiter im Kinderheim.

Gerne wollen wir auch in ihrer Gemeinde/Hauskreis oder auch in Schulen mit Bild und Wort von unserer Arbeit berichten.

Wenn Interesse besteht, melden sie sich bitte per E-Mail an u-team@offene-tueren.org

Familie Nietsch

Die Kinder sind in ihrem letzten Trimester und freuen sich auf die Sommerferien. Leider gibt es in diesem Jahr für sie kein Deutschland, aber einen Urlaub am Meer werden wir uns gönnen.

Hans war im Mai für 10 Tage in Deutschland.

Claudia ist jetzt 14 Jahre alt und hat mich von der Größe her schon überholt. In der Schule ist sie sehr gut und wir sind stolz auf sie.

Friedhelm ist am 12.Juni 13 geworden, so haben wir jetzt zwei Teenager. Er ist auch sehr gut in der Schule. Mit seiner Haut hat sich nichts zum Besseren verändert. Es breitet sich eher aus. Die Krankenkasse übernimmt keine Krankenhausbe-handlung, so suchen wir gerade noch nach anderen Möglichkeiten. Es macht ihm schon ein bisschen zu schaffen, wenn Leute fragen, was er hat, aber im Großen und Ganzen schafft er es ganz gut.

Kaleb wird im Juni 11 und ist unser Sportler: Schwimmen, Basketball, Fußball, alles macht ihm Spaß und das freut uns auch.

Mir, Kathrin gehts gut. Ich muss sagen, dass mir Afrika sehr gut tut. Ich denke, mein Glaube ist sehr gewachsen, weil man Gott hier einfach viel mehr braucht. Bei alltäglichen Dingen, wo man in Deutschland die Polizei oder den Krankenwagen ruft, muss man hier Gott anrufen. Ich bin gerne hier und freue mich, dass Gott mich hier gebraucht: in der Küche beim Team, bei Krankheiten bin ich die Krankenschwester, in meiner

Familie als Frau und Mutter und als Mutti für alle.

Seid ganz lieb gegrüßt und wir freuen uns, wenn wir Leute für die Einsätze und in der Mission kriegen. Falls der Herr euch ruft, sagt nicht Nein, lasst euch rufen!

In Liebe Kathrin

Ugandateam

von Katrin Nietsch

Unser Herr lebt, Er gibt das ewige Leben. So sagt es Joh.10, 28: „Ich gebe ihnen das ewige Leben und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“ Was für eine Zusage und ewige Sicherheit ist das! Das ist das Evangelium, das wir verkündigen und wir sind sicher, dass es wahr ist. Wir haben es erlebt. Wenn wir an Ihn glauben, haben wir das ewige Leben.

Im letzten Jahr haben wir im Bibelstudium das Johannesevangelium durchgenommen. Es ist mir sehr wichtig geworden, das Wort Gottes gut zu kennen, es zu glauben und es dann anderen weiterzusagen. Wir kennen die Wahrheit und es liegt an uns, sie den Anderen weiterzugeben. Gott tut dann das Seine. Er wirkt an den Herzen und ruft Leute zu sich.

Hallo ihr lieben Freunde,

ihr sollt mal wieder von uns hören. Es geht uns allen gut und die Arbeit geht voran. Gott, der uns die Arbeit aufgetragen hat, ist sehr treu und Er sorgt für uns. Das erleben wir täglich, wenn wir auf Einsatz sind oder hier auf Station.

unser Uganda-Team

Evangelisationseinsätze: In diesem Jahr haben wir schon 6 gehabt und 2 Freizeiten, wir waren somit schwer beschäftigt. Wir danken Gott für all die Bewahrung und für sein Wirken. Wir konnten den Samen seines Wortes ausstreuen und Er arbeitet an den Leuten, dass sie es verstehen und Ihn annehmen. Wir freuen uns, wenn wir Früchte sehen und wissen, Er errettet auch noch heute Seelen. Und das hat Er in diesen Einsätzen getan. Z.B. wurden wir von einer moslemischen Schule eingeladen, d.h. wir durften zu über 1500 Schülern sprechen, die Moslems sind. Sie haben das Wort Gottes gehört, das ist großartig!

In einer Freizeit im Osten Ugandas hatten wir am Anfang ein Seminar über Jüngerschaft und zum Schluss sind wir mit den Jugendlichen von Haus zu Haus gegangen und haben das Evangelium verkündigt. Es war sehr bewegend, das Interesse der jungen Leute zu sehen, die es verstanden hatten und es dann gleich weitergeben wollten. Betet weiter für solche Einsätze, dass noch viele das Wort hören und es annehmen.

Mitarbeiter: In diesem Jahr haben wir 5 neue Mitarbeiter gekriegt und danken dem Herrn dafür (eine Sekretärin und die anderen gehen auf die Einsätze mit). Ganz besonders freuen wir uns einen Pastor zu haben. Er heißt Adioded und wir kennen ihn schon seit 2003. Wir hatten in der Gegend, wo er damals arbeitete, mit ihm Einsätze. Er ist dann traurigerweise in Sünde gefallen und hatte seine Frau und Kinder für eine andere Frau verlassen. Er war dann 7Jahre weg. Natürlich hat er sich sehr geschämt und es hat ihm auch Leid getan, aber er hatte seinen Job als Pastor verloren. Vor einiger Zeit war unser Team wieder in der Gegend und Julias hat über den verlorenen Sohn gepredigt. Danach ist Adioded nach vorne gekommen und hat sein Leben wieder dem Herrn gegeben. Er tat Buße und fand Vergebung. Das ist das Schöne: Jesus hat an seinem Herzen gearbeitet. Er bat seine Frau um Vergebung und sie hat ihm vergeben. Sie leben jetzt wieder zusammen. Er hat volle Vergebung von Gott und Menschen und wird vielleicht auch bald wieder in sein Amt zurückgehen. Bis dahin arbeitet er mit uns. „Gott vergibt völlig und kann jeden wiederherstellen“, das ist sein Zeugnis. Wir wissen, dass der Teufel nicht schläft und versucht, die zu Fall zu bringen, die das Evangelium verkündigen. Darum brauchen wir viel Gebet. Danke hierbei an alle Beter, ihr seid Mitarbeiter im Weinberg Gottes. Ohne euch wäre die Arbeit nicht möglich. Wir arbeiten zusammen als ein Team und Gott tut alles andere, wofür wir Ihm alle Ehre geben.

Kinderarbeit

von Katrin Nietsch

Schule: Wir sind dem Herrn sehr dankbar, dass wir es geschafft haben noch 3 Klassenräume zu bauen. Anfang des ersten Trimesters im Februar konnten wir sie benutzen. Natürlich fehlen noch ein paar Sachen sowie Fenster, aber das Gute hier ist, dass es nicht so kalt ist, also kann man warten, bis wieder genug Geld da ist. Was jetzt bei der Schule noch für dieses Jahr ansteht, sind 2 weitere Klassenräume für die 6. und 7. Klasse. Dann haben wir genug für eine Grundschule. Als Nächstes brauchen wir noch eine Küche, weil die Kinder da zu Mittag essen, sie gehen erst um 16.00 Uhr nach Hause.

Straßenkinder in Kampala: Jeden Dienstag 14.00 Uhr gehts los: Wir gehen nach Kampala um die Straßenkinder zu besuchen. Wir singen, haben eine Andacht und manchmal spielen wir mit ihnen Fußball. Sie freuen sich jedes Mal, wenn wir kommen und manche haben schon ihr Leben dem Herrn übergeben. Betet weiterhin für sie, denn es ist der Herr, der Herzen verändert.

Wir freuen uns, dass Sammy Mehrbrodt im Juni gekommen ist, um uns beim Installieren der Computer zu helfen. Danke noch mal an die Allendorfer Jugend, die das ermöglicht hat.

Im letzten Rundbrief hatte ich von einem Mädchen geschrieben, das eine Beinprothese braucht. Es hat sich jemand bereiterklärt, diese zu bezahlen, wofür wir euch sehr dankbar sind. Das Mädchen geht in unsere Schule. Wir haben es geschafft, ihr „das neue Bein“ zu geben und nun kann sie laufen üben.

Die Heimkinder waren im Mai alle bei ihren Verwandten, außer Simon, der Arme, den wollen sie nicht haben. Seine Verwandtschaft sind Moslems und so hat sein Schwager gesagt, er will ihn nicht, weil er jetzt mit Christen zusammen ist. Wir wollten auch nichts erzwingen, weil Simon selber noch nicht so stabil ist. Sie könnten ihn überreden oder drängen, den moslemischen Glauben anzunehmen. Die Schule hat am 24.Mai wieder angefangen. Der Wechsel ist den Kindern gar nicht so einfach, aus den guten, sauberen, wieder in zerlumpte Verhältnisse zu gehen. Natürlich ist das nicht bei allen der Fall. Aber manche Verwandte leben in Slums. Da haben sie manchmal nur ein Zimmer, wo sie zu siebt oder acht schlafen. Aber wir wollen nicht, dass die Kinder die Beziehung zu den Verwandten verlieren und der Staat will das auch so haben.

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Seit Anfang Juni haben wir einen neuen Jungen hier auf Station. Er heißt Marvin und ist 10 Jahre alt. Sein Vater ist Trinker, darum hat die Mutter ihn verlassen, so war er ziemlich elend dran. Er hat sich gut hier eingefunden und geht schon zur Schule.

Wir sind dabei, noch andere Kinder aufzu-nehmen. Wenn jemand Interesse hat, ein Kind zu unterstützen, meldet euch bitte bei Ulrike Klimek.

Infobrief-Uganda November 2009

OFF-TU ACADEMY – unsere Schule

Wir sind jetzt im 3. Trimester, im 2. Trimester hatten wir 130 Kinder registriert. Wir danken dem Herrn, der uns so weit gebracht hat. Wir sind froh für die Bewahrung in der Schule und für die Gesundheit der Kinder. Wir danken auch Katharina Henn, die eine Weile bei uns war, für ihren Einsatz bei uns auf Station und im Evangelisationsdienst. Auch Alexandra danken wir für ihren Einsatz und für die Zeit, die sie mit den Kindern verbracht hat.

Seit September haben wir eine Direktorin (Sarah) in der Schule, die Christin ist und in ihrem Beruf Erfahrung hat – wir danken dem Herrn dafür.

Bis jetzt hatten wir 2 Kindergartenklassen und die 1. bis 3. Klasse, aber ab Februar 2010 planen wir noch eine 4. und 5. Klasse dazu. Wir sind gerade dabei noch 3 Klassenräume zu bauen. Seit September ist Werner Trinkl aus Österreich bei uns. Er hat uns auf Station und bei der Schule viel geholfen, hat den Bau geleitet. Leider mussten wir den Bau unterbrechen, bis wir genug Geld dafür haben. Am 20. November werden wir eine kleine Feier haben, wo auch die Eltern der Schüler dabei sind.

Gebetsanliegen:

  • Wir beten für Geld, um die drei Klassenräume bis Januar 2010 fertig zu bauen.
  • Die Schule wächst und wir beten für neue, treue Mitarbeiter, die dem Herrn auch da dienen wollen.
  • Wir beten für Voluntäre, die bereit sind für kurze oder längere Zeit zu kommen und mitzuarbeiten.
  • Betet für alle Kinder, die ab 7. November Prüfungen haben, dass Gott ihnen Weisheit gibt und dass sie gut abschließen.
  • In Uganda gibt es noch Leute, die Kinder den bösen Mächten opfern um reich zu werden. Darum beten wir für unsere Kinder, dass sie in den langen Ferien von Dezember bis Ende Januar bewahrt bleiben.
  • Betet für ein kleines Mädchen, welches ein amputiertes Bein hat. Es wäre gut, wenn sie eine Prothese kriegen könnte, aber ihre Familie ist ziemlich arm.

Wir danken Gott für:

  • die Allendorfer Jugendgruppe, die uns 12 Computer für die Schule gespendet hat.

Es gab einige Schwierigkeiten, bis der Container letztendlich gut hier gelandet ist, auch dafür sind wir dankbar. Im Container waren außerdem: ein Lkw, Bus, Pkw, Anhänger, Brunnenbohrgerät und viele Kleider, Schuhe, Fahrräder, Fliesen – über alles haben wir uns sehr gefreut.

  • Wir danken den Freunden von Werner Trinkl für die Spende, für Solarpanelen, Bücher, Kleidung und Essen für die Kinder.

Die Solarpanelen sind für die Schule. Die sollen helfen, dass das Wasser gepumpt wird.

  • Wir danken allen Spendern, die so treu für die Arbeit des Herrn geben. ER wird es euch reichlich belohnen.

HEIMKINDER

Seit Mitte Juni hat sich unsere Kinderschar vergrößert. Martha, 6 Jahre alt, und Solomon, 10 Jahre alt, sind dazu gekommen. Martha hat ihren Vater verloren und die Mutter hat wieder geheiratet, jetzt will der Stiefvater sie nicht im Haus haben. Die Mutter wollte sie ins Dorf bringen, aber das ist sehr weit und die Kinder gehen oft nicht zur Schule. Am Tag, als sie ankam, hatte sie sich ganz stark am Fuß verbrannt und die Wunde war septisch geworden. Ich habe sie dann für drei Tage in Mukono im Krankenhaus eingeliefert. Es ging ihr dann besser. Sie geht zum Kindergarten und ist ein ganz fröhliches Mädchen.

Solomons Eltern sind beide gestorben. Er hat noch die Schwester seiner Mutter, die sind aber sehr arm und so landete er auf der Straße. Da haben wir ihn gefunden. Er geht jetzt hier in die OFF-TU Schule.

Den anderen Kinder geht es soweit gut. Wir freuen uns, dass zum Beispiel Patrick, der früher ganz verschlossen war, jetzt richtig aufblüht und die anderen Kinder, die noch dazugekommen sind, gut anleitet, damit sie sich hier wohlfühlen. Er ist seit 2005 bei uns und ist jetzt 8 Jahre alt. Er ist meistens der Beste in der Klasse. Wir freuen uns über die große Veränderung bei ihm. Simon ist seit 5 Jahren bei uns und macht sich auch ganz gut. Er ist ziemlich zurückgeblieben, ist noch in der 3.Klasse und schon 16 Jahre alt. Es wäre gut, wenn er wenigstens 7 Klassen schaffen würde und dann einen Beruf lernt. Denis beendet gerade seine 6.Klasse. Doreen ist dabei, die 7.Klasse abzuschließen und geht dann in die Sekundarschule. Nicolas, Anita, Allen, Charles, Joshua und Lovisa geht es gut. Vielen Dank an ihre Spender! Dank euch können sie ein gutes Zuhause haben und zur Schule gehen.

Wenn jemand interessiert ist und ein Kind unterstützen oder eine Patenschaft über-nehmen möchte, kann er sich bei Ulrike Klimek melden: Nevelchen 11, 35708 Haiger-Steinbach, E-Mail: u.klimek@gmx.de.

Gott segne euch alle reichlich.

Jacob Suji

Die MISSIONSEINSÄTZE gehen wie immer weiter und überall, wo wir hinkommen, sehen wir den Hunger der Menschen nach etwas, das sie befriedigen kann. So geben wir ihnen das Wort Gottes und viele fangen ein Leben mit Jesus an. Für dieses Jahr sind wir damit fertig, die Schulen haben jetzt nur noch Examen und dann hören sie auf für dieses Jahr. Was uns jetzt noch bevorsteht, sind Jugendfreizeiten in den Ferien. Betet weiter für gute Mitarbeiter, die bereit sind das Evangelium klar und deutlich weiterzugeben.

FAMILIE NIETSCH

Hallo ihr lieben Freunde, endlich könnt ihr nochmal von uns hören. Viele haben wir in der Zeit vom 20.Juni – 26.August auch getroffen. Wir haben Deutschland mal wieder richtig genossen: alle Freunde, gutes Essen, Urlaub in Italien, Familientreffen, gute Straßen, fast nur Gutes. Wir sind froh unsere Eltern noch wohlauf gefunden zu haben. Wir hatten unsere Kinder gefragt, worauf sie sich am meisten freuen. Für Claudi waren es neue Kleider, für Kaleb Spielsachen und für Friedhelm Cousins und Freunde. Wir haben während der Zeit dort einen Container gepackt und er ist schon gut bei uns hier angekommen. Wir haben alles verteilt und die Kinder und auch das Team haben sich sehr gefreut und bedanken sich bei allen, die die Sachen abgegeben haben.

Wie manche von euch wissen, hatten wir ein großes Familientreffen von Familie Waldmann Schunn. Wir waren für ein Wochenende in einem Ferienhaus und tatsächlich war jeder da. 52 Seelen: Vater, Mutter, 9 Kinder, 9 Schwieger-kinder und 32 Enkelkinder. Das war ein tolles Wiedersehen, und was besonders schön ist: alle folgen noch dem Herrn nach. Dafür geben wir Gott alle Ehre!

Vor einigen Wochen war Hans ziemlich krank, Malaria, und als das abgeklungen ist, hat er eine starke Erkältung gekriegt. Jetzt gehts ihm aber, Gott sei Dank wieder gut.

Vielen Dank an jeden, der uns sehr beschenkt hat mit Geld und Gaben, wir sind echt gesegnet.

Bleibt dem Herrn anbefohlen.

Wir wünschen euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit und besinnliche Tage.

In Liebe Familie Nietsch

Infobrief-Uganda April 2009

O Gott, dir sei Ehre, der du Großes getan!

Liebe Freunde,

wir geben Gott alle Ehre für die vielen und großen Dinge, die Er im letzten Jahr für uns hier in Off-Tu-Mission Uganda getan hat.

Kinderheim und Schule: Das Kinderheim ist fertig und seit Februar ist unsere Off-Tu-Academy am Laufen, d.h. wir haben eine Schule gebaut, wo unsere Kinder aus dem Heim hingehen.

Anfang Februar haben wir noch 3 Kinder aufgenommen: Lovisa, Charles und Joshua. Lovisa lebte mit ihrer Mutter und 4 anderen Geschwistern in einem Slum (ein kleines Zimmer, ganz schlechte Verhältnisse). Sie ist während der Schulzeit bei uns und in den Ferien wird sie zurück zu ihrer Mutter gehen. Charles hat vor 3 Jahren seine Mutter verloren und lebte mit einem alten Mann, ein Nachbar. Vom Vater wissen wir nichts. Er hat sich bei uns gut eingelebt. Joshua lebte mit seiner Oma und seinen anderen Geschwistern auch in einer Slumgegend. Die Oma ist alt und kann nicht mehr gut auf die Kinder sorgen. So war er oft auf der Straße, jetzt ist er bei uns.

Wir haben jetzt 11 Kinder im Heim und sie gehen alle zur Schule. Wir sind Gott sehr dankbar, der es möglich gemacht hat, dass wir Spender für sie gefunden haben. Vielen Dank an jeden von euch, der ein Kind unterstützt! Wir brauchen viel Geduld und Weisheit im Umgang mit diesen Kindern. Viele haben noch ihre schlechten Angewohnheiten, wie Stehlen und Lügen, aber mit Gottes Hilfe werden sie sich verändern.

Hier ein Beispiel: Denis Kimanje ist seit fast 5 Jahren bei uns, er ist schon 16. Er hatte ein großes Problem mit dem Stehlen. In der Schule war er sehr gut, immer unter den Ersten. Aber dann gab es Probleme und die Schule wollte ihn nicht mehr haben. So mussten wir ihm eine neue Schule suchen. Am 30. Januar kam er von seinen Verwandten zurück. Da habe ich mal mit ihm geredet und ihn gefragt, was er mit seinem Leben machen will. Ich warnte ihn, dass wir ihm noch eine Chance geben würden und dass er sich unbedingt ändern müsse. Ich wusste, er hatte sich bekehrt. Aber niemand hatte mit ihm geredet oder gebetet und er meinte, da wäre keine Änderung seit damals. Ich sagte ihm dann, wir könnten zusammen beten und das taten wir auch. Er bat Jesus um Vergebung für alles und lud ihn in sein Herz ein. Er sagt, jetzt merkt er die Veränderung, und ich auch. Es ist so schön zu sehen, dass, wenn Jesus da ist, alles ganz anders aussieht. Er sagt jetzt die Wahrheit, geht gern zur Bibelgruppe am Sonntag und will nur noch christliche Musik hören. Gott tut Wunder! Wo wir fast aufgegeben hätten, hat Er eingegriffen und geholfen.

Die Missionseinsätze gehen weiter. Am 14. März fuhren sie nach Kassese, ca. 400 km von hier entfernt. Ca. 60 km vor der Ankunft ging der LKW kaputt und sie mussten 4 Stunden daran arbeiten. Dabei hat es noch schwer geregnet. Aber sie kamen dann am Abend ca. 20.00 Uhr gut an und bereiteten sich für den nächsten Tag vor. Viele Kinder übergaben ihr Leben Jesus.

Ein Beispiel: Ein 18-jähriges Mädchen kam auch nach vorne und erzählte uns, dass ihre Stief-mutter sie immer schlecht behandelt und sogar dem Vater gesagt hatte, er solle für sie kein Schulgeld mehr zahlen. Sie war ganz verzweifelt und deprimiert, wollte aufgeben und sich umbringen. Nach der Predigt riefen sie diejenigen, die ihr Leben Jesus übergeben wollten, nach vorne und ca. 150 Schüler (8. -13. Klasse) kamen. Unter ihnen auch dieses Mädchen. Sie erzählte uns die ganze Geschichte. Der Direktor der Schule wusste auch davon, er hatte schon vorher versucht ihr zu helfen. Wo die Kraft der Menschen aufhört, da kommt Gott hinein und beginnt sein Werk. Alles ist möglich mit Gott. Es war gerade zur richtigen Zeit, dass unser Team da war und so die Schüler mit Gottes Wort erreicht wurden. Die Schule war sehr groß, ca. 2800 Schüler.

Ein anderes Beispiel: Am letzten Sonntag dort predigte Julias und nachher kamen 12 Leute zu Jesus. Die Gemeinde hat ca. 200 Leute. Unter ihnen waren 2 Männer, die einem tödlichen Unfall entkommen waren. Der Bus hatte keine Bremsen mehr und hat sich überschlagen. Diese 2 Männer waren durchs Fenster geflogen und es war ein Wunder, dass sie beide heil geblieben sind. Noch dazu waren sie aus dem gleichen Dorf. Sie dankten Gott, der ihr Leben bewahrt hatte und darum gaben sie ihr Leben Jesus.

Das Team fuhr am nächsten Morgen früh um 3.00 Uhr los und nach einer Stunde war der LKW schon wieder kaputt. Es war die Kupplung. Irgendwie haben sie es in den nächsten Ort geschafft und dann daran gearbeitet. Sie hatten geplant, zu Mittag auf Station zu sein – aber das war wohl nichts. Sie kamen erst am Abend um ca. 23.00 Uhr an. So braucht man in Uganda viel Geduld, aber Gott hat geholfen und Gnade gegeben. Wo Gottes Werk getan wird, da schläft der Teufel auch nicht. Aber Jesus ist der Sieger!!

Familie Nietsch: Am 21. Dezember haben uns Familie Kloos und Familie Achenbach besucht und wir hatten eine echt schöne Zeit mit ihnen. Am Tag ihrer Ankunft hatten wir eine Weihnachtsfeier mit der ganzen Mission hier und mit Freunden, ca. 70 bis 80 Leute. Hans hatte das Schwein geschlachtet und dann gab es auch noch Hähnchen und Ziegenfleisch. Das war eine richtige Party. Am nächsten Tag sind dann die Teamleute und alle Kinder in die Ferien gegangen, so hatten wir Zeit für unsere Gäste.

Sonst geht es uns soweit allen gut. Den Kindern macht die Schule Spass. Ende März hatten sie einen Schwimmwettbewerb mit verschiedenen Schulen und „Rainbowschool“, unsere Schule, hat gewonnen. Das war so super! Das erste Mal in 9 Jahren, dass sie gewonnen haben. Vom Freitag, den 3. April bis zum 21. haben sie auch Osterferien.


Wir freuen uns schon alle, dass wir im Sommer wieder nach Deutschland dürfen. Ab 21.Juni sind wir dann für 2 Monate da. Hans war in letzter Zeit viel mit dem Bau der Schule beschäftigt, aber wir sind froh, dass es so gut vorangegangen ist.